Woher kommen Begriffe, oder „klick mich zärtlich an“

Die virtuelle Realität ist aus unserem Leben und unserer Sprache nicht mehr wegzudenken, sodass wir uns nicht einmal Gedanken darüber machen, wie wir richtig sagen sollen: „Browser“ oder „Webbrowser“, „ Parameter“ oder „Einstellungen“, „Icon“ oder „Symbol“, „die Maustaste drücken“ oder „auf die Maustaste klicken“, „Web“, „Netz“, „Netzwerk“ oder „Internet“ usw. Was ist wirklich der Unterschied in Bezug auf die Terminologie?

Als das Internet noch nicht ein Begriff war, war es verboten, verfahrenstechnische Dokumentationen unordentlich zu verfassen – Fast alles wurde durch staatliche Normen geregelt. In der neuen Ära ist die Sprache der Bedienungsanleitungen mehr auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet. Warum geben Unternehmen nach wie vor so viel Geld für den Aufbau und die Kontrolle der Unternehmensterminologie aus?

Kehren wir zum Beispiel „drücken oder klicken“ zurück. Persönliche Geräte haben klassische Computer verdrängt, die Touch-Oberfläche hat bereits den Umfang von allem verändert, und dies ist nur der Anfang: Video-, Ton- , neurologische und noch raffinierter ausgeklügelte Mittel zum Austausch von Daten und Befehlen mit Computern, Geräten, intelligenten Assistenten, Navigatoren, Robotern und anderen Maschinen bauen ihre künstliche Intelligenz und Sensorfunktionalität rasch auf. Und um all die neuen Möglichkeiten zur Verwaltung der virtuellen Umgebung zu beherrschen, benötigt man neue Gesten, Bewegungen, Sprachbefehle und andere Sprachwerkzeuge.

Alle diese Handlungen erfordern verbale Bezeichnungen, die kurz und klar sind, sich voneinander unterscheiden, allgemein anerkannt und von lebendiger Sprache nicht abgestoßen werden. Heutzutage sprechen wir mit unseren Geräten, wischen mit dem Finger über ihre Bildschirme, tippen von Zeit zu Zeit darauf, drücken gelegentlich auf mechanische Tasten, die fast der Vergangenheit angehören. Selbst ein einfaches Fingerschnippen kann bei einigen Geräten Befehle auslösen. Deshalb müssen alle kurzen, lebendigen Wörter und Phrasen, die im digitalen Bereich verwendet werden, für die Zukunft klar besprochen werden, damit sie die festgelegte Bedeutung nicht verlieren.

Der andere Grund ist mit dem Produktmarketing verbunden. Wenn sich das Gerät einer Firma vom Gerät einer anderen Firma nur durch die Form einer Taste oder durch die Anzahl von Klicks oder Wischen zum Entsperren unterscheidet, beginnen die Gerätehersteller, alles verzweifelt zu patentieren, einschließlich der Implementierung „einer einzigartigen Möglichkeit, den Gerätebesitzer am Klangspektrum seines Fingerschnippens zu erkennen“.

In dieser Hinsicht ist die Übersetzungsgemeinschaft von entscheidender Bedeutung – weil Übersetzer der Terminologie oft technische Handlungen auf egoistische Weise bezeichnen, indem sie an einem „Meisterwerk des terminologischen Denkens“ arbeiten. Stattdessen sollen sie sich bemühen, den richtigen Ansatz zu finden, der zu einem dauerhaften Ergebnis führt. Dies umfasst die Entwicklung eines Systems der verbalen Bezeichnungen, das einfach und dem Durchschnittsverbraucher verständlich ist, nicht an einer fehlgeleiteten Mehrdeutigkeit der Handlungen scheitern wird und auf die Beschreibung der Fähigkeiten moderner hochentwickelter Technologien ausgerichtet ist. Darüber hinaus sollte es mit der Terminologie der Technologien vorheriger Generation kompatibel sein, die noch in Betrieb sind.

Logrus Global ist sich der Komplexität des Problems bewusst, verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit anspruchsvollen Kunden und bietet eine umfassende Palette von Diensleistungen zur Entwicklung und Verwaltung der Terminologie. Ein Glossar ist nicht einfach ein dogmatisches Regelwerk. In den meisten Fällen müssen die bekannten üblichen Standardlösungen an die Bedürfnisse des Kunden angepasst werden, und man soll dem Kunden die richtigen Fragen zu der zu implementierenden Technologie stellen können.

Abhängig von der Größe des Projekts kann diese Arbeit von der primären Extraktion der Terminologie aus den Dokumentationen in einer Sprache, der Identifizierung von Abweichungen und Fehlern in zuvor erstellten zweisprachigen Glossaren und der konsistenten Integration neuer Begriffe in das vorhandene Glossar bis hin zu einer umfassenden Unterstützung mehrsprachiger Terminologiedatenbanken und -handbücher während ihres gesamten Lebenszyklus (von der Erstellung – durch Upgrades – bis zum Löschen und Ersatz durch neue Begriffe) variieren. In den folgenden Abschnitten wird erläutert, welche Arbeitsmethoden erforderlich sind, um die Terminologie zu verwalten und die Konsistenz der Übersetzung sicherzustellen.

Extraktion von Begriffen aus Ausgangstexten

Um ein Glossar für ein Dokument zu erstellen, muss man zunächst Begriffe aus dem vom Kunden bereitgestellten Text extrahieren. Wenn der Text klein ist, kann das manuell ausgeführt werden. Aber wenn das Volumen einige Autorenblättern erreicht (als Referenz: ein Autorenblatt enthält 40 000 Zeichen inkl. Leerzeichen oder 20 Standardseiten), ist es besser, diesen Prozess zu automatisieren.

Automatisierte Programme zur Erstellung von Glossaren extrahieren Begriffe aus dem Text mit statistischen und sprachlichen Methoden, die die morphologischen, lexikalischen und grammatikalischen Merkmale der Begriffe sowie deren Gebrauchshäufigkeit berücksichtigen. Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat die Firma Logrus Global ihre eigenen Tools zur Terminologieextraktion entwickelt.

Natürlich erzeugen nicht einmal die intelligentesten Programme ein fertiges Glossar. Beispielsweise werden Wörter, die im Glossar nicht enthalten sein sollen, mithilfe der für jeden Themenbereich spezifischen Listen von Stoppwörtern entfernt. Die Erscheinungshäufigkeit einer Phrase im Text ist kein entscheidendes Zeichen für einen Begriff. Die Programme unterscheiden nicht zwischen der Umgangssprache und dem Fachwortschatz, und dies ist ein ernstes Problem für Sprachen und Kulturen, in denen der Fachjargon der Entwickler des dokumentierten Produkts zu viele Figuren und Metaphern aufweist. Außerdem können Schlüsselbegriffe selten oder überhaupt nicht auftreten! Zum Beispiel, als Microsoft das Microsoft Fluent Interface (oder Ribbon) entwickelte, war der Begriff „Ribbon“ so streng geheim (um die Analyse der Methodik durch Konkurrenten zu verhindern), dass er fast bis zur Produktfreigabe in den zu übersetzenden Texten fehlte.

Aus diesen (und anderen) Gründen ist eine zusätzliche endgültige Optimierung des automatisch zusammengestellten Glossars unausweichlich. Sie kann teilweise manuell in der Phase der Terminologieanalyse durchgeführt werden und erfordert die Einbeziehung nicht nur eines Korrektors, sondern auch eines Terminologen, der den gesamten „Glossarbaum“ aufbauen und im Auge behalten kann und eine gute Nase für Begriffe und interne Widersprüche innerhalb des gesamten Glossars hat.

Analyse und Übersetzung von Begriffen

Bei der Terminologieanalyse muss jeder ausgewählte Begriff mit einer Definition und Gebrauchsbeispielen abgeglichen werden. Daher wird das optimale Äquivalent in der Zielsprache ausgewählt. Das klassische Beispiel hierfür ist die verwendete Methode zur Terminologieerfassung, die zu Zeiten des MS-DOS-Betriebssystems relevant war. PCs, die mit IBM PCs kompatibel waren, konnten drei Arten vom RAM (Random Access Memory) verwenden, die in englischen Handbüchern als „conventional memory“, „extended memory“ und „expanded memory“ bezeichnet wurden (Tatsächlich gab es mehr Speicherarten, aber wir werden die Geschichte nicht komplizieren).

Das MS-DOS-Betriebssystem konnte nur den Conventional Memory verwenden. Dabei wurde der technisch identische Speicher, der außerhalb des „Adressraums“ von MS-DOS war, als Extended Memory bezeichnet und der Speicher auf einzelnen Erweiterungsspeicherkarten (und bald danach auf genau den gleichen Platinen wie Conventional Memory) wurde Expanded Memory genannt. Das Seltsame ist, dass diese beiden englischen Wörter – „extended“ und „expanded“ – synonym sind, dieselbe Bedeutung haben und als „erweitert“ übersetzt werden können. Daher war es kein „kleines Durcheinander“ für Spezialisten, wenn es um Englisch ging, bis sich die Fachleute darauf geeinigt hatten, den Conventional Memory als „Konventioneller Speicher“, den Extended Memory als „Erweiterter Speicher“ und den Expanded Memory als „Expansionsspeicher“ zu übersetzen.

Es kann auch andere Situationen geben, die mit dem Gebrauch der Terminologie verbunden sind: Ein Begriff kann je nach Anwendungsbereich unterschiedlich übersetzt werden. Zum Beispiel wird das Wort „frame“ als „Rahmen“ im Bauwesen, als „Maschinengestell“ im Werkzeugmaschinenbau, als „Dateneinheit“ in der 3D-Grafik und Animation und als „falsche Anschuldigung“ in der Rechtswissenschaft übersetzt. In der Phase der terminologischen Analyse beziehen wir daher immer Fachexperten ein.

Während des iterativen Prozesses der terminologischen Analyse ist es nahezu unmöglich, Übersetzungen für alle Ausgangsbegriffe gleichzeitig zu schaffen. Aber wenn einige Begriffe übersetzt werden, müssen neue Übersetzungen mit den vorherigen verglichen und überprüft werden. Dieser Prozess bestimmt, ob sie übereinstimmen oder nicht, ob es latente oder offensichtliche Widersprüche gibt, ob man in eine sprachliche Sackgasse bei der Auswahl einer Übersetzungsvariante geraten ist, was später unlösbare Probleme bei der Auswahl von Übersetzungen für andere Begriffe in der Warteschlange verursachen kann.

Ein anderes Problem ist die sogenannten „verschachtelten“ Begriffe: Begriffe, die aus einem einzigen Wort bestehen, werden zu Begriffen aus zwei Wörtern und diese zu Begriffen aus drei Wörtern zusammengestellt. In solchen Konstruktionen ist es sehr einfach, verwirrt zu werden und zukünftige Benutzer zu verwirren. Im Beispiel mit MS-DOS enthalten alle Begriffe aus zwei Wörtern einen Begriff aus einem Wort – Memory, das nicht anders als „Speicher“ übersetzt werden konnte und so musste man über unterschiedliche Übersetzungsvarianten für das zweite Wort in jedem Wortpaar nachdenken. Und das ist nur im einfachsten Fall.

Das Ergebnis einer Analyse von Begriffen in der Ausgangssprache und deren Übersetzung ist ein zwei- oder sogar mehrsprachiges Terminologiewörterbuch – ein Glossar.

Das Glossar ist erstellt – Die Arbeit fängt erst an.

Das Glossar ist in erster Näherung erstellt. Ab diesem Zeitpunkt wird es zu einem Werkzeug, das zwei Bestimmungszwecke hat.

Einerseits (Begriffe in der Ausgangssprache) schränkt das Glossar die Fantasie der Entwickler ein und wird zu einem erforderlichen Dokument für die technischen Redakteure des Kunden, die an der Erstellung von Anleitungen arbeiten, und für Entwickler von Benutzeroberflächen. Keiner von ihnen sollte neue Begriffe ohne einen ernsthaften Grund dafür erfinden, aber wenn das jedoch notwendig ist, müssen sie ein bestimmtes Verfahren zur Genehmigung eines neuen Begriffs einhalten.

Andererseits (Übersetzung der Terminologie) wird das Glossar zum obligatorischen Leitfaden für Übersetzer der Dokumentationen und der Benutzeroberfläche.

Damit das Glossar die beiden Funktionen gut erfüllt, soll es sowohl in Content-Management-Systeme der Entwickler des zu lokalisierenden Produkts als auch in Systeme zur Übersetzungsautomatisierung der vom Kunden ausgewählten Übersetzungsdienstleister integriert werden.

Egal wie gut das neue Glossar ist, kann es nie vollständig sein. Es wird nämlich auf einer begrenzten Anzahl von Texten zusammengestellt, ständig werden neue Texte erstellt, die Ausgangsprodukte werden als „lebendig“ und die Ausgangsterminologie wird als „schwimmend“ betrachtet. Das Glossar soll während des gesamten Lebenszyklus gepflegt werden, damit sowohl Produktentwickler, als auch beauftragte Übersetzer darauf zugreifen könnten.

In schlimmen Fällen müssen ganze Systeme zur Terminologieverwaltung verwendet werden, um den Prozess der Erstellung neuer Begriffe und der Genehmigung von entsprechenden Übersetzungen zu strukturieren. Früher haben größere Kunden ganze Teams von Terminologen und Linguisten für jede Sprache, in die übersetzt werden musste, fest angestellt. Dies ist heute zu einem unerschwinglichen Luxus geworden, deshalb entweder herrscht bei Kunden ein Chaos – wenn niemand die Terminologie und Wortbildung mehr pflegt und wenn das Glossar sein eigenes Leben lebt, oder wird die Terminologieverwaltung an externen Dienstleistungsanbietern outgesourct.

Das Outsourcing von Terminologiearbeiten ist eigentlich eine sehr fortschrittliche Entscheidung… falls diese Arbeiten an die richtigen professionellen Anbieter outgesourct werden. Aber manchmal versuchen Kunden, an Sprachdienstleistungen zu sparen und die entsprechenden Arbeiten nicht an hochqualifizierte Muttersprachler, sondern an junge Spezialisten aus Drittländern outzusourcen, die die jeweilige Sprache als Fremdsprache studiert und ihr Studium an der Fakultät für Sprachwissenschaften erst vor kurzem abgeschlossen haben. Danach machen sich die Übersetzer (erstaunt oder sogar fast in Panik) mit der „qualifizierten Meinung eines Prüfers – eines fachkundigen Terminologen“ vertraut, der vom Arbeitgeber angestellt wurde, wo es billiger ist. Mit anderen Worten: Niemand kann sich vorstellen, wie das fertige Produkt aussehen wird.

Packen des Glossars in eine Terminologiedatenbank

Es reicht nicht aus, ein Glossar zu erstellen – Es soll mit der Übersetzungsumgebung verbunden sein, die von den vom Kunden beauftragten Übersetzern verwendet wird. Anschließend soll das Glossar in das Format der jeweiligen Datenbank konvertiert werden.

In den einfachsten Fällen benötigt man keine Datenbanken überhaupt – Der Kunde erstellt Glossare in Excel-Tabellen.

Im Falle der computerunterstützten Übersetzung (CAT) ist es notwendig, das Glossar in ein Format umzuwandeln, das das CAT-System lesen kann. Es kann eine Vielzahl von Problemen auftauchen (Die Welt der Informationstechnologien ist alles andere als perfekt – die Programmierer werden nicht umsonst manchmal „Tech-Ninjas“ genannt und ihr Jargonausdruck „herumfummeln“ ist auch nicht zufällig!). Die Kodierung kann fehlschlagen und in diesem Fall sieht man einen Zeichensalat anstelle der Schriftzeichen. Nicht unbedingt alle Buchstaben werden falsch konvertiert – Im Deutschen wird beispielsweise das ß häufig betroffen. Außerdem können einige Sonderzeichen verloren gehen – Vieles kann passieren. Selbst wenn Sie über ein exzellentes, professionell erstelltes Glossar verfügen, ist es daher besser, die Konvertierung in eine Terminologiedatenbank Experten zu überlassen. Schließlich kennen sie die üblichen Probleme bei der Konvertierung von Daten in das jeweilige Format für verschiedene Sprachen und wissen professionell damit umzugehen.

Glossar: Doch damit nicht genug – Fragen Sie nach einem Styleguide für Übersetzungen

Wir entwickeln Richtlinien über den Stil und die Gestaltung von Übersetzungen für anspruchsvolle Kunden, die sich um ihre Marken kümmern. Die Wörter im Glossar können korrekt sein, aber sie können mit anderen Wörtern in den Sätzen so verbunden werden, dass der Text nicht verständlich ist. Oder er kann zu „einem von vielen ähnlichen“ Texten werden – grammatikalisch korrekt, aber überhaupt nicht interessant zu lesen. In diesem Fall kann ein Dokument wie Styleguide hilfreich sein. Kurz gesagt, es beschreibt alles, was die starre Sturktur des Glossars nicht eiinschließen kann – ohne was der Kunde niemals eine fertige Übersetzung akzeptiert. Der Styleguide bestimmt insbesondere Anforderungen an die Übersetzung von Standardstrukturen (Überschriften, Oberflächenelemente, Namen, Titel, Mitteilungen), eine Liste oder eine Beschreibung nicht übersetzbarer Elemente (Firmen- und Produktnamen, Abkürzungen usw.), verwendete Schriftarten und so weiter. Dabei werden sprachliche und kulturelle Besonderheiten der Zielgruppe und des Projekts sowie Wünsche und Anforderungen des Kunden berücksichtigt.

Das Erstellen umfassender Styleguides ist eine besondere Aufgabe. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, dass der Kunde häufig nicht in der Lage ist, zu sagen, was es in der Übersetzung geben soll und was nicht. Kunden sagen uns oft: „Übersetzen Sie es bitte wie in diesem Dokument“ oder „Ich möchte den Darstellungsstil wie auf dieser Website...“ Für solche Fälle gibt es einen Styleguide, in dem (anhand von Hunderten und Tausenden von übersetzten Projekten) anschauliche Beispiele und eine repräsentative Vorstellung davon gesammelt sind, was der Stil eigentlich ist, was seine Bestandteile sind und wie vage Eindrücke (Empfindungen) in klare Anweisungen umgewandelt werden können.

Vor vielen Jahren, als die Firma Logrus Global ihre Tätigkeit in der Übersetzungsbranche erst aufgenommen hat, haben wir das wegweisende Buch „Die Bibel des Übersetzers“ geschrieben, das die Grundlagen für zukünftige Styleguides für Übersetzungen gelegt hat.

Das Glossar steht für sich, die Übersetzung steht für sich und andere Aspekte der sprachlichen Qualitätskontrolle

Wenn Sie ein Glossar bereits haben, können wir Ihnen helfen, es zu verbessern: unnötige Synonyme, widersprüchliche Übersetzungen von Begriffen und sogar orthografische Fehler zu erkennen.

Das fertige Glossar kann durch die „korrekte“ Einführung neuer Begriffe aus den neu verfassten Dokumenten ergänzt werden.

Und umgekehrt können alle verfügbaren Übersetzungen anhand des bereitgestellten Glossars überprüft werden. Und nicht nur auf die Übereinstimmung mit dem Glossar, sondern auch unter Berücksichtigung aller zusätzlichen Regeln und Ausnahmen, die im Styleguide für Übersetzungen beschrieben sind. Als Ergebnis erhält der Kunde einen vollständigen Bericht mit allen erkannten Fehlern und gegebenenfalls alle korrigierten Übersetzungen.

Den Übersetzungsspeicher mit dem Glossar abzugleichen, ist eine besondere Aufgabe. Wenn der Kunde alle Übersetzungen in einer Datenbank gespeichert hat, können die nur selten wiederholt gebrauchten Übersetzungsfragmente (Segmente, Einheiten) in Bezug auf die darin enthaltenen Begriffe veraltet werden. Durch zufällige (manuelle oder automatische) Substitution in einem neuen Dokument können solche veralteten Begriffe vom Übersetzer übersehen werden und folglich kann die Übersetzung aus terminologischer Sicht falsch sein. Und da die automatische Übersetzung von 100-prozentigen Substitutionen ohne das anschließende Korrekturlesen zur Regel in der Branche geworden ist, wird die terminologische Reinheit des Übersetzungsspeichers immer brennender.

Beim Abgleich von Übersetzungen mit dem Glossar verwenden wir unsere eigenen Automatisierungswerkzeuge und Tools von Drittanbietern, die verschiedene Formen eines Wortes erkennen (ein typisches Beispiel hierfür sind Fallendungen in einigen Sprachen), weil die Begriffe im Glossar in ihrer Grundform (im Nominativ) stehen, aber im Text kommen sie in anderen Wortformen nach den Sprachnormen vor.

Tatsächlich können Begriffe aus mehreren Wörtern durch Hilfswörter „getrennt“ werden, was ihr Erkennen erschwert. Unsere Werkzeuge funktionieren auch in diesen sehr komplizierten Fällen.

Die oben genannten Schritte bieten einen allgemeinen Überblick über die üblichen Probleme beim Erstellen eines Übersetzungsglossars und beschreiben nicht die gesamte Bandbreite von Terminologiedienstleistungen, die Logrus Global erbringt. Wir verfügen über umfangreiche Erfahrungen in der Lösung von häufig nicht trivialen terminologischen Aufgaben. Wir pflegen auch eine Vielzahl von vokabularbasierten Automatisierungstools, die von unserem Programmierer- und Ingenieurteam entwickelt wurden. Unabhängig von der Komplexität des Fachgebiets, der Seltenheit des zu übersetzenden Sprachpaares oder der Kniffeligkeit des Datenformats bieten unsere Terminologen die richtige Produktsprache für Ihre Unternehmensanforderungen!